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Cystische Fibrose/ Mukoviszidose, was ist das?
Die Cystische Fibrose ist eine der häufigsten Erbkrankheiten. Sie beschreibt eine
Funktionsstörung lebenswichtiger Drüsen und verursacht bereits im Kindesalter
schwere Krankheitserscheinungen. Durch die moderne Medizin erreichen immer mehr Kinder
das Erwachsenenalter.
Besonders betroffen ist die Lunge, deren Bronchien von abnorm zähem Schleim besiedelt
sind. Dies führt zur Verstopfung der Atemwege und zu fortschreitendem Verlust von
Lungengewebe. Die Folgen sind Atemnot, Sauerstoffmangel und Herzmuskelschaden.
Nicht nur die Lunge ist betroffen, sondern auch die Bauchspeicheldrüse und die
Gallenwege werden in Mitleidenschaft gezogen. Die Verdauung von Fett und Eiweißbestandteilen
ist nur mit Hilfe von Enzympräparaten möglich.
Vererbung
Die Cystische Fibrose wird autosomal-rezessiv vererbt. 4 % der Bevölkerung sind
Erbträger. Sind beide Partner Erbträger, wird bei 4 Kindern statistisch 1 Kind CF
haben, 2 Kinder werden Erbträger sein und 1 Kind ist weder Erbträger noch krank.
Ein Kind kann also nur dann CF haben, wenn beide Elternteile Merkmalsträger sind.
Krankheitsanzeichen können sein:
- Verdauungsstörungen
- geringes Gewicht
- quälender Husten
- häufige Bronchitis und/oder Lungenentzündungen
- Wachstumsstörungen
Die Behandlung umfaßt:
- ständige Einnahme von Medikamenten
- regelmäßige Inhalationen (mehrmals täglich)
- Atemtherapie und autogene Drainage
- Sport und Fitnesstraining
- erhöhte Kalorienzufuhr
- Sauerstoffzufuhr
- regelmäßige Antibiotikatherapien
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