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Psychologie bei CF

 

Dr. med. Ilse Götz, Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Wien

Für im psychosozialen Bereich arbeitende war das International CF Psychosocial Special Interest Group Meeting der Einstieg in den Kongreß. Eine der Präsentationen bezog sich auf die Lebens- und Krankheitserfahrungen der Behandler, die diese sehr bewußt in die Arbeit mit Patienten/Familien einbringen können. Pro und Contra wurde vom interdisziplinären Auditorium rege diskutiert, ebenso jene Präsentation, die über Erfahrungen mit anderen Krankheiten berichtete. Psychologen und Psychiater behandelten in einer Caregiver's Networking Group Rollenkonfusion und Teamaspekte. Zuweisungsmodi, Behandlungsmöglichkeiten, Finanzierung bzw. Integration von Psychologen und Psychiatern unterscheiden sich z. T. beträchtlich. Präventive, psycho-logische Arbeit ist in manchen Zentren unmöglich: Erst eine suspizierte Psychopathologie, entsprechend einer DSM-Diagnose, rechtfertigt eine Zuweisung und ermöglicht eine Honorierung. Zu einem Workshop über die Betreuung am Lebensende wurde die Notwendigkeit der individuellen Abstimmung auf die Bedürfnisse des Patienten sowohl von Behandler-, wie von Betroffenen-Seite herausgearbeitet.

Quelle:Pulmopharm Info Service

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erstellt am 22.11.2000 von Joachim Unterspan
letzte Revision am 21.11.2001