Dr. med. Ilse Götz, Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Wien
Für im psychosozialen Bereich arbeitende
war das International CF Psychosocial Special Interest Group Meeting der Einstieg
in den Kongreß. Eine der Präsentationen bezog sich auf die Lebens- und Krankheitserfahrungen
der Behandler, die diese sehr bewußt in die Arbeit mit Patienten/Familien einbringen
können. Pro und Contra wurde vom interdisziplinären Auditorium rege diskutiert,
ebenso jene Präsentation, die über Erfahrungen mit anderen Krankheiten berichtete.
Psychologen und Psychiater behandelten in einer Caregiver's Networking Group
Rollenkonfusion und Teamaspekte. Zuweisungsmodi, Behandlungsmöglichkeiten, Finanzierung
bzw. Integration von Psychologen und Psychiatern unterscheiden sich z. T. beträchtlich.
Präventive, psycho-logische Arbeit ist in manchen Zentren unmöglich: Erst eine
suspizierte Psychopathologie, entsprechend einer DSM-Diagnose, rechtfertigt
eine Zuweisung und ermöglicht eine Honorierung. Zu einem Workshop über die Betreuung
am Lebensende wurde die Notwendigkeit der individuellen Abstimmung auf die Bedürfnisse
des Patienten sowohl von Behandler-, wie von Betroffenen-Seite herausgearbeitet.
Quelle:Pulmopharm Info Service